Tini Thomsen’s Max Sax

Shift

Di 22.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus

Foto: Privat


Für Tini Thomsen ist ein künstlerisches Leben ohne die Lust auf Neues, ohne die Weitung ihres musikalischen Horizonts nicht vorstellbar. Die Baritonsaxophonistin und Komponistin ist immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, -formen und Betätigungsfeldern. So hat sie Sergej Prokofjews musikalischem Märchen Peter und der Wolf ein jazzmusikalisches Gewand verpasst, Big Band-Arrangements für die Jazz Baltica Allstar-Band geschrieben und für ihr Saxophonquartett Q4 oder das Streichquartett Quartet Quinetique komponiert und arrangiert. Ihre wahre Liebe aber gilt ihrem Quintett MaxSax. Seit die Band 2014 ihr Debütalbum „MaxSax“ auf den Markt gebracht hat, schwimmt sie auf einer regelrechten Welle des Erfolgs. Viele fragten sich ob der so bislang nie zuvor gehörten und hochenergetischen Verschränkung von Rock und Jazz verwundert, warum denn bislang niemand auf diese Idee gekommen sei. „Meine Lieblingsbands sind halt nicht das Miles Davis Quintet oder die Pat Metheny Group. Ich steh‘ eher auf die Foo Fighters oder Queens of the Stone Age“, erzählt Tini Thomsen. Drei Jahre später folgte „The Long Ride“.

Mittlerweile durch Altsaxophonist Nigel Hitchcock zum Quintett aufgestockt und mit den frischen Kräften Tom Trapp an der Gitarre, Mark Haanstra am Bass und Satindra Kalpoe am Schlagzeug besetzt, kam die Musik von MaxSax nicht mehr nur mit der brachial-rüpelhaften Urgewalt des Debüts daher. Vielmehr hatte sich, wie das Jazz Podium konstatierte, eine subtile, leicht angeraute Funkyness, wie man sie von Defunkt oder den seligen Slickaphonics kennt, still und leise in die Musik geschlichen.


Tini Thomsen Baritonsaxophon

Nigel Hitchcock Altsaxophon

Tom Trapp Gitarre

Mark Haanstra Bass

Satindra Kalpoe Schlagzeug


Eintritt: VVK 21€ / AK 22€
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Foto: Privat

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