Lars Danielsson Quartet

Do 20.09. | 20:30 Uhr | Jazzhaus

Für Lars Danielsson, den Meister des Wohlklangs an Bass und Cello, liegt die Kraft der Musik in der Melodie. Sie ist der Keim, das Energiezentrum, aus dem sich alles entfaltet. Für diese Spielhaltung steht „Liberetto“ auch zum dritten Mal ein. Danielssons Wortschöpfung wird endgültig zum Synonym seiner Kunst: Steckt darin doch mit „Libretto“ der Verweis auf die abendländische Kunstmusik als Quelle für seine Kompositionen und den ihnen innewohnenden lyrischen, sanglichen Charakter. Dann verbirgt sich darin aber ebenfalls das lateinische Adjektiv „liber“ (frei), das für die Improvisation, für die individuelle Anpassung der Formen und Vorgaben, vor allem aber für das grenzenlose Musikverständnis von Danielsson steht.

Wie schon bei den ersten „Liberetto“-Alben stoßen auch diesmal handverlesene Gäste dazu, die einzelne Stücke noch lebendiger machen: Sting-Gitarrist Dominic Miller ist ebenso erneut dabei wie Trompeter Mathias Eick mit seinem unverwechselbar sphärischen Ton. Die anderen Trompetenparts übernimmt Arve Henriksen, der bereits auf dem „Liberetto“-Debüt mit von der Partie war. Das eindrucksvolle Englischhorn-Solo auf „Da Salo“ spielt Björn Bohlin vom Göteborger Sinfonieorchester, mit dem Danielsson vor kurzem zusammenarbeitete. Schließlich bringt der jordanische Oud-Spieler Hussam Aliwat arabisches Flair in die Musik. Schließlich ist auch Cæcilie Norby wieder mit von der Partie, wenn auch diesmal nicht als Sängerin, sondern als Produzentin: „Der Blick von außen ist wichtig. Ich brauche sie für den letzten Schliff und vertraue ihrem Urteil und Geschmack völlig“, erklärt Danielsson.

Eintritt: VVK 30 € / AK 32 €

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Foto: Roberto Cifarelli

 

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