Jazzfestival Freiburg

Das Jazzfestival Freiburg findet einmal jährlich statt und bietet ein einzigartiges Programm mit regionalen sowie internationalen Jazzgrößen und Newcomer*innen

Jazzrausch BigBand | techné

So 19.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus

„Mit der Jazzrausch Bigband ist Jazz wieder sexy“ (Bayerischer Rundfunk) – und ihre intelligente Mischung aus Techno Sound und Bigband-Jazz genießen Sitzende im Ohrensessel ebenso wie Tanzende auf dem Dancefloor. Die Jazzrausch Bigband wurde 2014 in München von Roman Sladek gegründet und entwickelte sich unter seiner Leitung mit über 600 Konzerten weltweit zu einer der erfolgreichsten Bigbands der Welt.

Seit 2015 ist die 35 Musiker*innen starke Großformation Artist in Residence im renommierten Münchner Technoclub Harry Klein. Ausgehend von dieser einzigartigen Kooperation definiert die Jazzrausch Bigband zusammen mit ihrem Komponisten Leonhard Kuhn das völlig neue Genre „Techno-Jazz“. Sogar im Mutterland des Jazz hat die Musik der Jazzrausch Bigband hohe Wellen geschlagen. Sie spielten in New Yorks Lincoln Center und der renommierte Downbeat stellte fest: „A high-voltage performance with party atmosphere and yet plenty of experimentation. The mix of jazz and techno initially might seem surprising, but actually makes perfect sense.“

Bereits auf ihren vorherigen Alben „Bruckner’s Break-down“, „Dancing Wittgenstein“ und „Beethoven’s Breakdown“ demonstriert die Jazzrausch Bigband eindrucksvoll ihre neuen Perspektiven auf das künstlerische Zusammenwirken kultur- und geisteswissenschaftlicher Themen. Nun steht »téchne« im Zentrum ihrer Kreativität: Der Albumtitel bezieht sich auf den altgriechischen Begriff „τέχνη“, der in der europäisch geprägten Philosophie bis heute bedeutend für das Verständnis von Kunst, Wissenschaft und Technik ist. Ausschlaggebend für das künstlerische Interesse an »τέχνη« war die Erkenntnis, dass der ursprüngliche Begriff keine Unterscheidung dieser Kategorien kennt.

Foto: Marc Wilhelm

Mit ihrem neuen Album spiegeln die jungen Musiker*innen zusammen mit ihren Gästen ihr Bewusstsein für die fließenden Übergänge dieser Ebenen wider – kompositorisch und textlich durch die Bearbeitung mathematischer, philosophischer und literarischer Themen, klanglich durch die Verbindung von Jazz, Klassik und Techno. Die Beschäftigung mit „téchne“ lud den Komponisten Leonhard Kuhn dazu ein, sich nicht nur mit der Beziehung von Kunst und Technik, sondern auch mit verschiedenen Disziplinen der Kunst, Wissenschaft und Philosophie musikalisch auseinanderzusetzen. So beschäftigt sich „What It Is“ politisch mit Vermögensungleichheit und der aktuellen Corona-Krise und zeigt mit Sartres Worten eine Alternative zum berühmten „It is what it is“ auf.

 

MIT
Alto & Soprano Saxophones | Bettina Dufner, Daniel Klingl Tenor Saxophones | Raphael Huber, Frederik Mademann, Moritz Stahl Baritone & Bass Saxophones, Bass & Contrabass Clarinets | Florian Leuschner Trumpets | Angela Avetisyan, Julius Braun, Julian Hesse, Michael Salvermoser Trombones | Thorben Schütt, Roman Sladek Tuba | Jutta Keeß Electronics | Leonhard Kuhn Drums | Marco Dufner Percussion | Samuel Wootton Bass & Synthesizer | Georg Stirnweiß Guitar | Heinrich Wulff Keys | Thomas Kölbl, Kevin Welch Vocals | Patricia Römer & Alma Naidu

EINTRITT VVK 27 € / AK  30 €

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